3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9667 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9276 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8781 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8705 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8547 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8322 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8310 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8202 x)
Die Hauszeitschrift des Gebrüder-Weiss-Verlages als Buch
Zukunftsromane aus der Leihbücherei
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte)
gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970.
Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.
Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier,
eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt,
waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität,
haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.
Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.
Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank
Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn.
Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern,
die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden
(z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).
Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen,
vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.
Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans
mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.
Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha.
Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue.
Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken.
Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.
Rechte
Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern.
Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen
anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!
Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen
(um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen),
so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.
Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen
(z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung),
bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.
Impressum
Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten
Disclaimer
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sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten -
ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein detaillierter Disclaimer
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WILLIAM BROWN [ (Verlags) Pseudonym. Autor hier: Ernst Hermann Richter (1900-1959) · alias Ernest Terridge ]
HERCULIDEN ÜBER DER ERDE
Chefingenieur Fred Raymond vom Atomministerium der Europäischen Staaten fliegt in die USA, um ein unbekanntes Flugobjekt zu besichtigen, das man dort abgeschossen hat. Auf dem Rückwege wird er von zwei fliegenden Untertassen verfolgt und trotz erbitterter Gegenwehr von der Besatzung der Flugkörper überwältigt und auf einen Jupitermond entführt.
Die Herculiden sind die letzten 2000 Ueberlebenden einer Atomkatastrophe, die ihren Planeten im Sternbild des Herkules völlig zerfetzte. Sie gewinnen Raymond und einige seiner Freunde für sich und fordern von den Staaten der Erde ultimativ die Einstellung der Atomversuche und die Vernichtung der Atombombenvorräte. Dafür bieten sie ihre hochentwickelten technisch-wissenschaftlichen Kenntnisse an und wollen die Wüsten der Erde in fruchtbare Landschaften verwandeln.
Werden die Staatsmänner der Welt die Forderungen der Herculiden annehmen? Wird es den Herculiden gelingen, der Erde das Schicksal ihres Heimatplaneten zu ersparen? Wird die Menschheit endlich die moralische Höhe erreichen, die sie haben muß, um die ungeheuren Kräfte der Atomenergie nicht zum Fluch, sondern zum Segen werden zu lassen? William Brown schildert fesselnd den bitteren Endkampf der Herculiden mit der Luftflotte des Großasiatischen Reiches und den Sieg des Guten über die finsteren Mächte der Zerstörung.
Dieser Roman, der vom Science Fiktion Club Deutschland geprüft und wegen seiner sprachlichen und thematischen Qualitäten bestens empfohlen wird, greift ein Thema auf, das der Menschheit am Herzen liegt.
Dieses Buch wurde vom deutschen SCIENCE FICTION CLUB geprüft und erhielt das Prädikat "Wertvoller Zukunftsroman".
BEWIN-VERLAG GMBH. - Menden/Sauerland
[ OA | o. J. (1957) | 252+1=253 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | mit Clubsiegel des SFCD auf dem hinteren Buchdeckel ] +
Zur Verwendung des Pseudonyms "William Brown" siehe: William Brown: "Die neue Erde" (Anmerkungen nach dem Klappentext).
Zur Auszeichnung von Romanen mit dem Clubsiegel des SFCD siehe: Wayne Coover "Das Geheimnis der schwarzen Sonnenflecken" (Anmerkungen nach dem Klappentext).
SF-Dinosaurier am 29. Juli 2013 auf "a3khh.blogspot.de" (besprochen wird die TERRA-Heftausgabe):
"Boah, eyh, ist das mies. "William Brown" ist ein Verlagspseudonym des Bewin-Verlages, man hat für diesen Schmarrn Ernst Hermann Richter (1900-1959) als Verantwortlichen identifiziert. Grausam, echt grausam, stilistisch unmöglich, rassistisch und plottechnisch gesehen so hohl, daß man ... mir fehlt da einfach der richtige Vergleich, ich bin, was nun wirklich selten vorkommt, sprachlos. Speziell der ausgelebte Rassismus gegen Asiaten, der hier in diesem Roman alles andere als latent vorhanden ist, hat mich geärgert. Das, was in den beiden letzten TERRA-Heften geboten wurde, habe ich um Klassen, ach was Universen besser gelesen."