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Freitag, 22. Mai 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 71
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10877 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10599 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9609 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9219 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8726 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8657 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8488 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8273 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8260 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8156 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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MAURICE DEKOBRA
[ Ernest-Maurice Tessier (1885-1973) ]

DIE ROTE ARMEE IST IN NEW YORK

Am eisernen Vorhang ereignete sich soeben ein ernster Zwischenfall, in dessen Folge sich die U.S.A. und die U.d.S.S.R gegenüberstehen.

Die internationale Lage verschärft sich von Stunde zu Stunde. Roland Mura, ein nach Mexiko entsandter französischer Reporter, wartet den Ausbruch von Feinseligkeiten ab, um sich von Mexiko aus nach Washington zu begeben.

In Santa Maria wird Mura von einer schönen Unbekannten, die keine Papiere besitzt, angefleht, er möge sie auf der Stelle heiraten, denn so alleine würde sie die Möglichkeit haben, zu ihrem kleinen Sohn in New York zurückzukehren.

Mura, der Mitleid mit ihr hat, läßt sich zu dem Abenteuer verleiten. Das Paar passiert illegal die Grenze, als nach einem überraschenden Luftangriff der Roten Armee der Krieg plötzlich, wie damals in Pearl Harbour, ausbricht.

Allen Erwartungen entgegen werden jedoch weder New York, noch Washington, noch Chicago von Atombomben dem Erdboden gleichgemacht: keine Toten, keine Verwundeten, keinerlei Zerstörungen.

Was ist passiert? Warum antwortet Washington nicht mehr?

Wie ist es der Roten Armee gelungen, die Hälfte der Vereinigten Staaten zu besetzen?

Man wird atemlos diesen spannenden Zukunftsroman lesen, in dem das Ende dieses dritten Krieges eine der überraschendsten Hypothesen von Maurice Dekobra darstellt.

Französicher Originaltitel "L'Armée Rouge est à New York. La Guerre future?", erschienen (1954) bei Les Editions Du Scorpion, Paris. Aus dem Französischen übersetzt von Henriette von Gruen.

PANORAMA DER WELT - VERLAG WERVEREIS GmbH - BADEN-BADEN

[ DEA | o. J. (1955) | 252 S. | 20,5 x 14 | Brauner Leinenband m. farb. ill. SU: DM 9,80 -- Halbleder m. Rückentitel in Gold u. farb. ill. SU | mit einem Foto des Verfassers auf dem Schutzumschlag | mit einem Vorwort des Verfassers (S. 5-7) ] +-

Materialien / Rezensionen:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. Lose-Blatt-Sammlung. Corian-Verlag, Meitingen. 15. Erg. Lfg. Sep 1994.

    "Die Besetzung Amerikas wird nicht durch Atomwaffeneinsatz aufgehoben, sondern durch Demonstration einer neuen Wunderwaffe, des transuranischen Elements "Quatrium", das, einfach ins Wasser geworfen, dieses in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, die sich an der Oberfläche sogleich wieder vereinigen - das Phänomen des "flammenden Wassers". Damit ist der Weltfrieden gesichert, und es wird Lenins Wunsch verwirklicht, der 1920 meinte, daß eine friedliche Koexistenz zwischen Rußland und Amerika, zwischen kapitalistischen und kommunistischen Staaten nicht nur möglich, sondern auch wünschenswert sei . . . Naiver geht es wohl nicht, weder in politischer noch wissenschatlicher Hinsicht."

  • Franz Rottensteiner "Maurice Dekobra" in: Joachim Körber (Hg.): Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur. Lose-Blatt-Sammlung. Corian-Verlag, Meitingen. 38. Erg. Lfg. Juni 1994. (mit einer Bibliographie von Gerhard Lindenstruth).

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