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Freitag, 30. Juli 2021
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (2398 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (2253 x)
3. Alexander Robé
SOS von der Venus (2116 x)
4. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1990 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1873 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1800 x)
7. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1772 x)
8. Freder van Holk
Turm der Stürme (1770 x)
9. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1679 x)
10. J. E. Wells
Union der Gestirne (1656 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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GERT SANDOW
[ G. / G. J. / J. G. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

ZWISCHENFALL IM
MONDEXPRESS
S. F.-Roman

Eine merkwürdige Spannung lag im Panorama-Restaurant des Vaporum-Spaceport. Langsam senkte sich der mächtige Spaceliner "Earl of Atlantic" hernieder. Die mörderischen Flammengarben der Rückstoßdüsen entfesseln ein Feuerwerk ohnegleichen.

Da zuckt eine Stichflamme auf - und Sekundenbruchteile später explodiert das stolze Raumschiff mit einem Feuerwerk, das weniger anmutig aussieht. Die Menschen springen auf - ein Schrei des Entsetzens hallt durch die Halle. Dieses grausige Ereignis leitet eine Jagd ein nach Leuten, die bis dahin noch völlig unbekannt sind, auf deren Konto aber schon eine ganze Reihe von Attentaten dieser Art gebucht werden muß.

Doch der Sicherheitsdienst schläft nicht. Trotzdem sind die SDD-Männer maßlos verblüfft, als sie dank der Mitarbeit Inora Tsens ermitteln, daß die Unbekannten sich einer Waffe bedienen, von der man glaubte, daß sie noch geheim sei.

Es wird eine verbissene Jagd, erschwert durch die lebensfeindlichen Verhältnisse, die auf dem Mond nun einmal herrschen. Und immer wieder wird einem klar, wie wenig ein Leben dort mit dem auf der Erde gemein haben wird. Das Leben unter den Schutzkuppeln der Städte entbehrt vieles, das auf der Erde selbstverständlich ist, es entbehrt praktisch fast alles.

Heute noch stehen wir an der Schwelle der Raumfahrt, die uns Menschen die Äonen des Weltraums eröffnen. Noch ist es eine Sensation, wenn Kosmo- oder Astronauten wie White und Leonow ihre Raumschiffe verlassen, um sich zehn oder zwanzig Minuten im schwerelosen Nichts aufzuhalten. Raumschiffe, die in ihrer Winzigkeit noch lange nicht dem ähneln, das sich jeder von uns vorstellt. Aber wer wagt es heute noch zu sagen, SF-Romane wären Hirngespinste!

"Zwischenfall im Mond-Expreß" spiegelt - neben der Spionagehandlung - das Dasein derjenigen wider, die eines Tages - vielleicht schon in hundert Jahren - die technischen und wissenschaftlichen Stationen auf dem Mond besetzt halten müssen.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. Menden (Sauerland)

[ OA | o. J. (1966) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU (auch als farb. ill. Pappband) ]