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Samstag, 31. Januar 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 17
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10543 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10193 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9321 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (8964 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8430 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8399 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8207 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8035 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (7999 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (7912 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


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FRANK BERNING
[Ungelöstes Verlagspseudonym]

FLUCH DER VERBANNUNG
[ Serie: "Utopia - die Neue Welt" # 4 ]

"Warum sind uns die Centaurianer wohl feindlich gesinnt, Professor?" Kreuzerkapitän O'Brien stellt diese Frage an Bord des Trans-Pluto dem greisen Wissenschaftler Yoshikawa, der oberstes Mitglied des Rates der Weisen von Terra ist. -

So simpel diese Frage ist, so schwerwiegend und voller Tragik ist die Antwort: "Wir haben die Centaurianer aus ihrer Heimat verdrängt." Und nun wehren sich die Centaurianer, diese unheimlichen Wesen, die sich unsichtbar machen können und die ehemals dadurch den Eindruck zu erwecken verstanden, als sei ihr Stern, den die Terraner in ihrer Not angeflogen waren, unbewohnt.

Ja, die Not der Terraner war damals groß gewesen. Ihr Sonnensystem war bedroht von Katastrophen unvorstellbaren Ausmaßes: Novaausbrüche der Erdensonne drohten alles zu vernichten. Nun, nachdem die irdische Menschheit umgesiedelt war und sich auf dem Stern, den sie stolz "Utopia - ihre neue Welt" nannten, breitmachte, begann der Widerstand der unsichtbaren Wesen ...

Millionen von Lichtjahren vom Sternensystem ihrer ehemaligen Welt beginnen nun die Centaurianer einen Abwehrkampf gegen die Eindringlinge mit Mitteln, die selbst die Vorstellungskraft der von den Terranern entwickelten Superhirne übersteigt . . . man kämpft im weiten Raum im wahrsten Sinne des Wortes gegen unsichtbare Titanen . . . . Wie mag dieser Kampf ausgehen? Es lastet ein Fluch über einer fremden Welt, der Fluch der Verbannung . . . . .

Meisterhaft versteht es der Autor wieder einmal, den Leser in unausgesetzter Spannung zu halten. Er jongliert mit Zahlen und Begriffen, die uns heute zwar trotz allem technischen Fortschritts noch fremd sein müssen, in denen aber schon der Keim einer möglichen Entwicklung liegt, die in späteren Jahrzehnten sicherlich manches faßbar und wirklich werden lassen wird, so faßbar und wirklich, wie schon mancher Gedanke aus unserer Kindheit, der manchem von uns zu seiner Zeit unvorstellbar utopisch erschienen sein mag, unabänderliche Tatsache geworden ist.

Impressum: © by Bewin-Verlag / B. Winterbach K.-G., Menden · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. | Menden/Sauerland

[ OA | o. J. (1962) | 256 S. {7-256] | 18,5 x 12, 5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 ] +

[ TG # 27 - Okt 1962 ]

  • Von diesem Buch ist im Jahr 1971 ein um etwa 30% gekürzter Nachdruck bei BEWIN unter dem Verlagspseudonym W. Brown und dem Titel "System Proxima Centauri" erfolgt. Es sind ganze - teils größere, teils kleinere - Textpassagen weggelassen worden. Der verbleibende Text entspricht nahezu wortgetreu dem Original von Berning.

    (ab)

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