home daten infos mitarbeit links gästebuch datenbank
 
leihbuch,sf,sf-leihbuch,science fiction,zukunftsroman,utopischer roman,utopie,bibliografie,datenbank,bewin,gebrüder weiss,perry rhodan
 
Donnerstag, 12. März 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 10
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10653 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10317 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9425 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9048 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8529 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8490 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8303 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8115 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8090 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8001 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


Datenschutz

Die Website benutzt Cookies, damit Sie die Datenbank benutzen können - anders geht es technisch leider nicht. Sollten Sie das nicht wollen, können Sie gern die Benutzung von Cookies für diese Website in Ihrem Browser ausknipsen, aber dann funktioniert die Website für Sie nicht mehr. Die Cookies enthalten keine personenbezogenen Daten und nichts wird an irgendjemanden weitergegeben (es sei denn, Sie klicken auf die Facebook-Like-Buttons, dann werden bei Ihnen Facebook-Cookies hinterlegt - tun Sie es also nicht). Der Webserver wohnt bei rheinline.de und schreibt wie alle Webserver Standard-Logfiles, die Ihre IP-Adresse und Zugriffszeiten enthalten und die ein paar Monate lang aufgehoben werden. Diese Logfiles werden auch nicht weitergegeben. Also lehnen Sie sich entspannt zurück und lesen Sie ein gutes Buch. Alles ist gut.


 
MICHAEL VAN ZOORN
[ Hans Geisler (1910-1993) · alias James Robertson · alias Stephan Hansen · alias Johann Jira ]

DER HEILIGE WOHLTÄTER

[ Kriminalroman mit utopisch-phantastischen Motiven ]

Ein Kriminalroman unserer neuen Serie, die bereits begeisterten Zuspruch fand, legen wir hiermit vor.

Einer der delikatesten Fälle in der Kriminalistik der amerikanischen Union rollt hier vor Ihren Augen ab. Ein Fall der New Scotland Yard und das Foreign-Office beschäftigt. Die besten Spezialisten stehen vor einem Rätsel, als bekannte und berühmte Männer New Yorks spurlos verschwinden.

Auch dieser Roman eine Spitzenleistung unter den Kriminalromanen.

Lesen Sie selbst, dann werden Sie von den spannenden und turbulenten Handlungen begeistert sein.

Ihr

HELENA-VERLAG - H. SCHMITZ - MANNHEIM

[ OA | o. J. (~ 1956) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ] +

[ ddb- ]

[ Der "Heilige Wohltäter" - der typische "mad scientist" der Science Fiction - experimentiert mit dem Bewußtsein von Menschen. Allerdings geht es ihm "um Höheres - um die Maxime von der Wanderung der unsterblichen Seele . . . jedenfalls war es notwendig, Menschen zu finden, die mit der Seele eines Kindes und der Reife eines Erwachsenen in der Lage sind, das Geheimnis der Druiden in sich zu sammeln und es in andere gläubige Seelen einzupflanzen oder es in ihnen wieder zu erwecken."

In London verschwinden innerhalb kürzester Zeit sechs junge Männer - "in allen Fällen handelt es sich um besonders begabte junge Männer der verschiedensten Berufe, einen äußerst erfolgreichen Beamten des Geheimdienstes, einen Chemiker, der eine geradezu epochale Entdeckung gemacht hat . . . junge Männer, die alle bereits eine gewisse Bedeutung erlangt hatten".

Diese Entführungen sind das Werk des "Heiligen Wohltäters" - "des genialsten oder wahnsinnigsten aller Verbrecher" . . . ein Arzt, dem die Approbation entzogen wurde.

"Es handelte sich um Vivisektion an Menschen. Ich habe Gehirnforschungen betrieben. Ich vermute, daß ich sogar eine gewisse Bedeutung erlangt hätte, wenn ich trotz der damaligen Demütigung meine Entdeckungen veröffentlicht haben würde. Ich ging stattdessen nach Niederländisch-Indien, wo ich zufälligerweise auf ein Mittel stieß, das bedeutsamer war, als sämtliche empirischen Untersuchungsmethoden: es handelt sich um die Möglichkeit, das menschliche Erinnerungsvermögen von einem bestimmten Zeitpunkt an restlos und für immer auszulöschen . . . "

" Der Mensch gerät in einen geistigen Zustand, den man am ehesten als kindisch bezeichnen könnte . . . in körperlicher Hinsicht treten weder sofort noch später irgendwelche Veränderungen auf . . . ich habe einen so behandelten Eingeborenen mehrere Jahre wie ein Kind ausbilden lassen . . . dieser Mann besitzt für mich allerdings nur die Bedeutung eines Versuchstieres."

"Ich habe das Gift vor fünf Jahren in verschiedenen Fällen angewandt . . . an jungen, übrigens ausgesprochen unterbegabten Engländern, Söhnen einfacher Leute . . . ein weitgehender Versuch . . . sie leben alle . . . und erfüllen nach entsprechender Schulung in geistiger Hinsicht alle Anforderungen, die ich an sie als meine Diener stelle . . ."

"Sehen Sie, ich konnte nun daran gehen, weitere, diesmal hochbegabte Menschen ausfindig zu machen . . ."

Das utopisch-phantastische Element allerdings bleibt in dem Roman immer im Hintergrund, zunächst sind es nur Andeutungen, später dann ausführlichere Erklärungen der Motive und Taten des "Heiligen Wohltäters".

"Sie waren sich einig darüber, daß Dr. Cringles Taten ebenso als genial, wie als wahnwitzig bezeichnet werden konnten. Überwog der religiöse Wahn oder Drang des Genies, auf medizinischem und erkenntnistheoretischem Gebiet gänzlich neue Wege zu beschreiten."