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Autor Gert Sandow
(Joachim Puhle)
Titel Kosmische Wache
SF-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
Jahr 1963
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
 Titelbild 

GERT SANDOW
[ G. / G. J. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

KOSMISCHE WACHE
SF Roman

. . . am 30. Juni 1908 morgens gegen sechs Uhr saust mit donnerndem Krachen ein ungeheuerer Meteorschwarm in zum Glück unbewohnte Gegenden der steinernen Tungusta herab. Viele Quadratkilometer Wald und Moor wurden verheert und die mächtigen Erschütterungen der Erde wurden nahezu von allen seismographischen Stationen rund um den Erdball aufgenommen. Seither ist diese Stelle der Tungusta Rußlands das Ziel vieler wissenschaftlicher Expeditionen gewesen, die dem Geheimnis dieses urgewaltigen Einbruchs aus dem Weltall auf die Spur kommen wollen. Vergebens . . . außer gelegentlichen Funden bizarrer Metall- oder Gesteinsklumpen, deren Art es auf der Erde nicht gibt, waren alle Mühen umsonst . . .

Hier beginnt GERT SANDOW'S neuer Roman. Er gibt dem Geschehen eine eigene Deutung auf eine Art, die ob der Kühnheit seiner Phantasie dem Leser den Atem nimmt.

Seine Expedition unter maßgeblicher Leitung des Iren Dr. Haro O'Hara und des Amerikaners Clark Man beginnen ihre Forschungen nördlich des großen Staubeckens von Irkutsch. Die Amerikanerin Peggy Lynn und die Deutsche Hannelore Mosch begleiten die Männer als wissenschaftliche Assistentinnen. Ihnen ist seitens der russischen Regierung ein "Verbindungsmann" Igor Maschinski beigegeben. Sie alle sind einer größeren Forschungsgruppe untergeordnet, die unter Professor Gramanow arbeitet.

Die kleine Gruppe kommt seltsamen Dingen auf die Spur. Der Zufall - oder soll man in diesem Geschehen einen höheren Sinn sehen - führt sie in die Höhle eines Berges, das meinen sie jedenfalls zunächst . . .

Dann aber tun sich Dinge, die selbst den abgebrühten Forschern, denen bisher nicht viel zwischen Himmel und Erde verborgen geblieben ist, unfaßbar erscheinen. Auf seltsame Art dringen sie in das Geschehen dieses geheimnisumwitterten Meteorfalls ein und ihnen offenbart sich, daß nicht etwa ein Meteorschwarm schlechthin hier sein irdisches Ende fand . . . Die steinerne Tungusta wurde der Friedhof der "Kosmischen Wache" . . .

BEWIN VERLAG / B. WINTERBACH K. G. | Menden/Sauerland

[ OA | o. J. (1963) | 253 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 ] +

[ TG # 30 - Mai 1963 | Illmer-221 | Serowy # 1058-3 | dnb+ ]