NED BAXTER [ Verlagspseudonym ]DAS GEHEIMNISVOLLE TESTAMENT[ Serie "Geheimagent 777" ]Kriminalroman[ Vorbemerkung : Dieser Roman hat - wenn überhaupt - nur einen ganz minimalen SF-Touch. Die ersten Seiten des Buches versprechen mehr an up-Gehalt, als dann eingelöst wird:". . . Professor Steward Osborne liebte die Einsamkeit. Er liebte sie seit jenem Tag, an dem er diese Erfindung gemacht hatte. Diese Erfindung, die ihn an den Rand des Wahnsinns trieb. Noch wußte niemand näheres. Nur wenige Eingeweihte ahnten, welches Grauen für die Menschheit in jenen Papieren verborgen lag, die drüben in seinem Schreibtisch ruhten. Er hatte sein Leben lang an dieser Formel gearbeitet, doch in dem Augenblick, als die Formel GH 42 mehr als nur ein Stückchen Papier geworden war, wußte Steward Osborne, daß sein Lebenswerk sinnlos, vergebens seine Mühe gewesen war. Nie, niemals durfte diese Erfindung in die Hände irgendeines Menschen fallen."Osborne "durfte nicht länger zögern". Er nimmt sich ... das Leben (aber die Formel - "die niemals in die Hände irgeneines Menschen fallen durfte" - hinterläßt er in einem Testament !?).Die alarmierte Polizei trifft den Toten und seinen Assistenten.Das Testament mit der Formel jedoch (" ... ein Kampfstoff, erklärte Watson bereitwillig ... Gas ist harmlos gegen die Formel ... es ist eine Erfindung, die von irgendeiner Seite angewendet, die gesamte Menschheit ausrotten könnte ...") ist verschwunden - gestohlen!Was folgt, ist ein dröger hausbackener Kriminalroman (ohne jegliches futuristisches oder gar utopisch-phantastisches Element): die fünf beteiligten Parteien bringen nacheinander die begehrte Formel in ihren Besitz und sich gegenseitig um ...... bis schließlich CIA-Geheimagent 777 "Ned Baxter aufatmete": beim Öffnen der Kassette vernichtete " ... konzentrierte Schwefelsäure die Papiere ... die Formel ... ist damit für alle Zeiten verloren ... damit war die tödliche Gefahr, die für einige Tage wie ein drohender Schatten über einer nichtsahnenden Welt gelegen hatte, für immer beseitigt ... ".Ich habe so ziemlich alles, was als utopisch-phantastisch anzusehen ist, zitiert. Die ominöse verhängnisvolle Erfindung erweist sich als bloßes (austauschbares) Requisit - und das kann doch wohl kaum aus einem simplen Agenten-Krimi einen simplen Science Fiction Roman machen - oder doch?! ]Und nun der Klappentext:Professor Osborne war immer ein Sonderling, den niemand für voll nahm, doch als er starb, versetzte sein Vermächtnis die halbe Welt in Aufruhr. Denn Professor Osborne hinterließ der Welt den Tod!Professor Osborne hatte einen neuen, alles vernichtenden Kampfstoff erfunden. In einem Anhang zu seinem Testament hatte er das Geheimnis um diesen Kampfstoff in der Formel GH 42 preisgegeben. Aber dieses Vermächtnis war plötzlich verschwunden, und drei Gruppen interessieren sich dafür: Chinesen, unbekannte Agenten eines Ostblockstaates und - der amerikanische Geheimdienst, der seinen besten Mann, den Geheimagent 777, auf diese Formel ansetzt. Was dann allerdings passiert ist ein turbulentes Abenteuer, und es ist mehr als einmal Ned Baxters Glück, daß sich die Chinesen und Ostblockagenten ebenfalls nicht einig sind. So gelingt es Geheimagent 777 noch in letzter Sekunde, die beiden rivalisierenden Gruppen gegeneinander auszuspielen und das gefährliche Vermächtnis an sich zu bringen und zu vernichten, ehe es außer Landes geschafft werden kann.Wir beginnen eine Krimi-Serie, die von einem unserer besten Autoren geschrieben wurde.IMMA-VERLAG - HATTINGEN-RUHR (Inhaber E. Haarmann)[ OA | o. J. (um 1955) | 255 S. | 18,5 x 12, 5 | Farb. ill. Supronyl m. SU ] +=[ up laut: