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Dienstag, 07. Juli 2020
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1981 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1839 x)
3. Alexander Robé
SOS von der Venus (1659 x)
4. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1591 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1463 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1405 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (1392 x)
8. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1390 x)
9. J. E. Wells
Union der Gestirne (1357 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1290 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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E. MULTON / EDWARD MULTON
[ Herman Nicolaas van der Voort (1900-1982) ]

PLANET DER VERDAMMTEN
[ Serie "Geheimnis der O-Strahlen" # 2 ]
Der große Zukunftsroman

Wie lange mag die Menschheit noch in der heute geübten Lebensweise bestehen? - Fallen wir und unsere Nachkommen nicht womöglich einer biologischen Entartung zum Opfer? - Riesenwuchs, Ueberentwicklung der Kopfformen, Schwächung der inneren Organe, Haltlosigkeit durch körperliche Abnormitäten - überall drohen einer gesunden Weiterentwicklung schwere Gefahren, und - darüber sollte man sich im klaren sein - die körperliche, biologische Entartung ist die gröbste, die sichtbare Form einer Fehlentwicklung. Wie weit die geistigen Begabungen der Menschen verzerrt sind, läßt sich viel schwerer feststellen, und es wurden Stimmen laut, die behaupteten, daß der Mensch des 20. Jahrhunderts den Generationen späterer Zeiten als unverständig und mehr oder minder schwachsinnig erscheinen könnte. Eduard Multon greift diese Frage auf in seinem großen Zukunftsroman "Der Planet der Verdammten".

Durch jene besonderen O-Strahlen werden vier Menschen unserer Zeit für 15 Jahrhunderte in einen Tiefschlaf versetzt; sie erwachen in einer neuen Epoche, in der alle heute noch vage erscheinenden technischen Möglichkeiten verwirklicht sind.

Eine weit größere Bedeutung als Kohlenenergie hat in der neuen Zeit die Wirkung elektro-magnetischer sowie atomarer Strahlen. Doch nicht allein das.

Mit der technischen Vervollkommnung muß auch eine moralische Gesundung Schritt halten. Auf der Erde haben sich die Nationen und Rassen auf ihre gemeinsamen Aufgaben besonnen. Die Erdenmenschen stehen in Verbindung mit dem Planeten Orr, dem leuchtenden Himmelskörper eines fernen Sonnensystems.

Hier liegt ein Zukunftsroman vor, der den Freunden technischer Utopien erstaunliche Möglichkeiten vor Augen führt, und der darüberhinaus darstellt, wie der ganze Kosmos miteinander in Beziehung steht, und wie wir alle den Kampf gegen das Chaos, gegen die Kräfte der Vernichtung aufnehmen, ein Kampf, der sich hier gegen jenen dunkelrot glühenden Planeten der Verdammten richtet.

Impressum: © 1954 by Reihenbuch-Verlag GmbH., Frankfurt am Main · Prod. Nr.: 198 · Titelblattgestaltung: Rolf Wansart, Frankfurt am Main · Gesamtherstellung: W. Riedel KG., Menden/Sauerland.

REIHENBUCH-VERLAG GMBH. FRANKFURT AM MAIN - FRANKFURT AM MAIN UND ZÜRICH

[ DEA | 1954 | 255 S. | 19 x 13 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | Reihe "UTOPIA - Romane aus dem Jahre 2200" | mit Werbung für diese Reihe auf dem hinteren Buchdeckel | Autorenname auf dem Cover: Edward Multon ] +

[ TG Katalog-66 | Illmer-192 | Serowy # 880-2 | dnb+ ]

Zum Pseudonym "E. Multon" bzw. "Edward Multon":

  • In "Pseudonyme. Ein Lexikon" von Jörg Weigand (3. erw. Auflage, 2000) und in der Deutschen Nationalbibliografie ist "Edward Multon" als Pseudonym des niederländischen Autors "Herman Nicolaas van der Voort" gelistet. Bei ddb werden 15 Kriminal- und Abenteuerromane des Autors angeführt, die in den Jahren 1951-1956 - teilweise auch in Leihbuchverlagen - erschienen sind. Bei jedem dieser Romane ist der Übersetzer angegeben, und meistens auch der niederländische Originaltitel.

  • Die zwei Zukunftsromane des Reihenbuchverlags werden bei dnb separat unter "E. Multon" gelistet, denn das ist der - für die bibliografische Erfassung maßgebliche - Autorenname auf der Titelseite - "Edward Multon" ist immer nur auf dem Titelbild der Bücher angegeben - und in den Büchern ist keinerlei Hinweis auf eien Übersetzung zu finden.

  • Die Niederländische Nationalbibliografie listet unter "Edward Multon" die Pseudonymauflösung mit "Herman Nicolaas van der Voort" und 53 Publikationen, Kriminal- und Abenteuerromane - ich habe unter den dort aufgeführten Originaltiteln keinen Titel eruieren können, der für die beiden Zukunftsromanen stehen könnte. Ist nun der niederländische Schriftsteller "Herman van der Voort" der Autor dieses Buches, oder nicht?

    Nun, hier die Auflösung!:

  • Im Internet gefunden: Niederländischer Science Fiction-Roman "Daemon de planeet der gedoemden" von Edward Multon aus dem Jahr 1939, was für van der Voort als Autor sprechen würde. (HK)

  • Zu Herman Nicolaas van der Voor · alias Edward Multon gibt es unter anderen die niederländischen Webseiten - "www.deboekenplank.nl" (mit Daten und Bildern zu 144 Romanen von Van der Voort) und "www.catawiki.nl" (mit Daten und Bildern zu 332 Romanen - darunter 8 SF-Romane - von Van der Voort). Dort ist der Roman wie folgt gelistet:

  • DAEMON DE PLANEET DER GEDOEMDEN · Fantastische Avonturenroman · 1939: Boekcentrale "Edin" / De Boeken Stuw · HC mit Schutzumschlag · 20 x16 cm · 157p.

  • Die Identität der deutschen Ausgabe mit dem niederländischen Roman dürfte eindeutig sein: Im Roman ist von "Dämon, dem Planet der Verdammten" die Rede, z. B. "Dämon, der Planet der Verdammten, war nicht mehr" (letzter Satz des Buches auf Seite 255).

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