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Autor René Barjavel
Titel Sintflut der Atome
Ein phantastischer Roman
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1953
Originaltitel Le diable l'emporte
Originaljahr 1948
Übersetzer Kurt Seibt
Titelbild Bernhard Borchert
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
Die Welt von morgen im Roman von heute - Zukunftsromane aus aller Welt

RENÉ BARJAVEL

Sintflut der Atome. Ein phantastischer Roman

Der Erdball wird von Katastrophen geschüttelt. Dem drohenden Atomtod versuchen zwölf Männer und zwölf Frauen in einer Raketenarche zu entgehen:

Mit diesem Buch wird dem deutschen Leser erstmalig ein moderner Zukunftsroman aus dem Französischen vorgelegt. René Barjavel, der Drehbuchautor des erfolgreichen Films „Don Camillo und Peppone" wird die besonderen Erwartungen, die mit dem Erscheinen dieses Buches bei den deutschen Lesern verbunden werden, nicht enttäuschen. All die großen und einmaligen Eigenschaften der französischen Literatur, die Kunst der psychologischen Deutung von Einzel- und Massenschicksalen, der Darstellung von gewagtesten Pikanterien, der Ausweitung eines Nichts zu einem atemberaubenden Spannungsmoment, werden auch in diesem Buch den Leser faszinieren, zumal das Thema aktuell ist und jeden von uns angeht.

Wird die Menschheit die Atomenergie zu nutzen verstehen, oder wird sie an ihr zugrunde gehen? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, dem eventuellen Chaos zu entgehen? Barjavel setzt den ganzen Erdball in Bewegung, läßt Raketenarchen bauen, in die 12 Männer und 12 Frauen als einzige zukünftige Überlebende des Menschengeschlechtes zusammengebracht werden, bringt den Nordpol durch Atombombenabwurf zum Schmelzen, so daß sich eine Flutwelle bis in die Sahara ergießt und hält den Leser durch seinen unnachahmlich charmanten, geist- und humorvollen Stil in einer Spannung, die die Lektüre des Buches zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden läßt.

GEBRÜDER WEISS VERLAG Berlin-Schöneberg - München

[Anmerkung: Auf dem Schutzumschlag ist der Verfasser falsch mit 'Renée Barjavel' angegeben.]

[ DEA / 294 S. / 19 x 13 / Ln m. farb. ill. SU / mit Deckelvignette ]