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Autor Alexander Robé
(Friedl(inde) Cap)
Titel SOS von der Venus
Roman der Weltraumschiffahrt
Verlag Verlag für Jugend und Welt GmbH, Wien
VerlagsNr. 1852
Jahr 1956
Titelbild Kurt Röschl
Titelbild 2 Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 1959: "Utopische Taschenbücher". Gebrüder Weiss Verlag, Berlin-Schöneberg. Ungekürzter Nachdruck, o. J. (1959), 144 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha
     Titelbild 

    ALEXANDER ROBÉ
    [ Friedl(inde) Cap (*1924) ]

    SOS VON DER VENUS

    Sechs mutige Männer verschiedener Nationen starten zur Reise ins Ungewisse - zum Flug ins Weltall. Einer von ihnen erliegt der tödlichen Gewalt des Beschleunigungsdruckes, den übrigen gelingt das vermessene Wagnis - sie landen auf dem Planeten Venus. Doch ihre beiden Raumschiffe werden durch Naturkräfte zerstört, die Männer in zwei Gruppen zerrissen!

    Nun ringen diese fünf in der prähistorischen Nebel-, Sumpf- und Saurierwelt (die manche Gelehrte auf der Venus vermuten) um ihre Existenz. Sie bieten allen Gefahren, die sich irdische Phantasie kaum ausmalen kann, verbissen Trotz. Warren, dem prächtigen Menschen, gelingt es in einem Heldenkampf sondergleichen die versprengten Gruppen zueinanderzubringen. Schließlich schwinden Vorräte, Material und Munition, damit aber auch Hoffnung und Zuversicht, jemals wieder die Erde zu erreichen. Krankheit, Siechtum, Verzweiflung drohen. - Das alles schildert der Verfasser, ein auf diesem Gebiet bestens bekannter Fachmann und Erzähler, mit Sachwissen und großer Einfühlungsgabe, die um so mehr zu bewundern ist, als dem menschlichen Geist jede Vergleichsmöglichkeit zu einem derartigen Thema fehlt.

    SOS . . . SOS . . . funken Warren und seine Kameraden von der Venus zur Erde. Helft uns, holt uns zurück! Wird es der Menschheit, selber von weltpolitischen Problemen bedrückt, möglich sein, dem Hilferuf Folge zu leisten? Eines ist sicher, das erkennt auch der berühmte Gelehrte und Raumflieger Correani, der Rettung muß der Bau einer Außenstation vorangehen. Ein neuer, künstlicher Planet, der um die Erde kreist, muß geschaffen werden!

    Damit wird ein Problem berührt, das heute mehr als je im Vordergrund einer Weltdiskussion steht. Auch unsere Jugend verfolgt diese technische Entwicklung mit brennendem Interesse. Es ist klar, kein utopischer Roman kann solche Probleme einer wissenschaftlichen Lösung näherbringen. Aber wie so oft ist auch der Schriftsteller der Wegbereiter des Gelehrten. Als Jules Verne seine berühmten Bücher schrieb, etwa die "Reise um die Erde in 80 Tagen", da lachte man zunächst über diese Träume eines Phantasten. Dann aber horchte die Welt auf. Das Interesse der Völker für die Probleme der Zukunft wurde mehr und mehr wachgerüttelt und heute sind Vernes phantastische Träume längst überholt!

    So wird auch der vorliegende Roman das Verständnis - insbesondere der Jugend - für die ganze, heute weltbewegende Problematik der Raumschiffahrt wecken und fördern. Er wird mithelfen, die Zusammenhänge zu erfassen.

    Mit klopfendem Herzen werden unsere Buben und Mädel das Schicksal Warrens und seiner Getreuen verfolgen, der Helden von morgen!

    VERLAG FÜR JUGEND UND VOLK GESELLSCHAFT M.B.H. - WIEN

    [ OA | 1956 | 231+1=232 S. | 22 x 15 | HLn m. Deckel- u. Rückenillustration, m. farb. ill. SU: DM 7,50 | (56 schwarzweiß) Illustrationen und Einbandentwurf von Kurt Röschl ] +=