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Autor Freder van Holk
(Paul Alfred Müller)
Titel Weltraumstation
Zukunftsroman
Verlag Bielmannen Verlag, München
Jahr 1952
Titelbild Otto Schmailzl
Titelbild 2 Rudolf Sieber-Lonati
Nachdrucke
  • 1961: "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 294/I und Heft # 294/II: "Weltraumstation Nr. 1" (1. und 2. Teil) · Erich Pabel Verlag, Rastatt · leicht gekürzter Nachdruck in 2 Heften · 63+64 S. · Cover: R. S. Lonati (Rudolf Sieber-Lonati). 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha
     Titelbild 

    FREDER VAN HOLK
    [ Paul Alfred Müller (1901-1970) · alias Werner Keyen ]

    WELTRAUMSTATION

    Utopischer Roman

    Die Frage der Weltraumforschung und der Errichtung von Weltraumstationen ist heute aktuell. Freder van Holk greift sie auf und fügt sie in den Rahmen eines spannenden Romans. Mit der ihm eigenen Lebendigkeit und Klarheit schildert er alle Schwierigkeiten und Probleme, vor denen ein solches Unternehmen steht. Ist es doch ein völliges Neuland, in das die ersten Raketen hineinstoßen; denn trotz aller theoretischen Berechnungen und Voraussagen weiß niemand, was er dort oben in einer Höhe von einigen 100, ja 1.000 Kilometern vorfinden wird.

    Der unbändige Wille, in die Geheimnisse einzudringen, wird dem Chefingenieur Konrad Schürbrand zum Schicksal. Schürbrand hat sich die Konstruktion einer Weltraumstation zur Lebensaufgabe gesetzt. Ein großes argentinisches Unternehmen gibt ihm dazu die wirtschaftliche Möglichkeit, aber der Weg zum Erfolg wir ihm nicht leicht gemacht. Die ersten Versuchsraketen explodieren, die Besatzung der bemannten Raketen büßt ihr kühnes Unterfangen mit dem Tode. Die Existenz des ganzen Werkes steht auf dem Spiel, weil die Kette der Mißerfolge von der Presse ausgeschlachtet wird. Und doch gelingt es dem fanatischen Chefingenieur, noch einmal eine verbesserte Kernrakete zu bauen und selbst einen Vorstoß ins Weltall zu unternehmen. Der Flug glückt, aber die Ergebnisse zeigen, daß wir erst am Anfang stehen. Die gründliche Erforschung des Kosmos und die Korrektur unserer heutigen Theorien sind Voraussetzungen für die Verwirklichung der kühnen Pläne unserer Astronautiker.

    Freder van Holk will aber mehr als nur einen interessanten utopischen Roman schreiben. Er greift in die Tiefe des Problems. Darf der Mensch an den Schleiern rühren, die Gott vor die letzten Geheimnisse seiner Schöpfung gezogen hat? Das ist die Frage, die Holk in diesem Roman aufrollt und er beantwortet sie dahin, daß ein solches Unterfangen von größter Ehrfurcht und Demut getragen sein muß. Wer sich vermessen ans Werk macht, geht zugrunde. So zeigt der Roman nicht nur technische Probleme auf, sondern auch die ethische Seite eines Weltraumfluges.

    Impressum: © 1952 by Bielmannen-Verlag, München · Umschlag: O. Schmailzl · Typographie: Karl Maria Biehl · Satz und Druck: Emil Biehl GmbH Graphischer Großbetrieb, München 2 BS 211, Schillerstraße 33.

    BIELMANNEN-VERLAG - MÜNCHEN 2 BS 211

    [ OA | 1952 | 295 S. | 19 x 13 | Roter Leinenband m. goldgeprägter Deckelvignette u. farb. ill. SU: DM 8,80 ++ Roter Halbleinenband m. SU: DM 7,80 | mit einer Seite Verlagswerbung für die Romane "Humus", "Die Narbe" und "Die Unsterblichen" von Freder van Holk ] +=

    [ Vertrieb der Restauflage ab 1953 durch den Gebr. Weiss Verlag, Berlin ]

    [ TG Katalog-45 | Illmer-261 | Serowy # 597-321 | ddb+ ]