Am 2.1.2010 sendete der WDR eine Erinnerung an den 90. Geburtstag von Isaac Asimov.
Die Sendung kann als
mp3-Podcast
von der WDR-Website heruntergeladen werden
Mitarbeiter
80 SF-Leihbuch-Fans haben sich bisher in der Datenbank als Mitarbeiter angemeldet und tragen mit teilweise heldenhaftem Einsatz zur Vervollständigung der Daten bei. Machen Sie auch mit!
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Hanns Hart | Das Deutsche Atoll: Die Serie
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Das Geheimnis der Würfel
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Im Banne der Mitternachtssonne
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Das Totenhaus der Lady Florence
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Dämonenbrut
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Die Kammer des Grauens
29.12.09 08:29
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Letzte Warnung
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Mord im Planquadrat F 19
29.12.09 08:14
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Rolf Barran
Im Jahre 2100
12.12.09 07:59
Rex Yale
Dr. Cornells Erfindung
21.11.09 17:01
Stuart Webbs
Elixier des Grauens
Science-Fiction-Leihbücher
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch Zukunftsromane, wie man damals noch sagte) gab es in Deutschland zwischen Anfang der fünfziger und Anfang der siebziger Jahre. Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden und mit dem dicken Papier, extra für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren oft von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.
Wozu diese Datenbank?
Bisher gab es außer unvollständigen und langweiligen Titellisten keinen richtigen Katalog für diese Bücher.
Diese Online-Datenbank wurde entwickelt, um diesem Mißstand abzuhelfen.
Mittlerweile sind die SF-Leihbücher recht umfassend in der Datenbank katalogisiert,
komplett mit Klappentext (damit man weiss, worum es geht) und hochauflösenden Abbildungen der wunderbar kitschigen Titelbilder.
Die Datenbank dient z.Zt. keinerlei kommerziellen Zwecken.
Was enthält die Datenbank?
Die Datenbank enthält bibliographische Daten, Titelbilder und Inhaltsangaben (Klappentexte)
von Science-Fiction-Leihbüchern und anderen SF-Büchern aus der Zeit der Leihbüchereien.
Schätzungen gehen davon aus, daß es etwa 900-1000 SF-Leihbücher im engeren Sinn
gegeben hat. Diese dürften mehr oder weniger vollständig in unserer Datensammlung enthalten sein.
Außer Leihbüchern im engeren Sinn sind auch SF-Bücher in der Datenbank enthalten,
die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden
(z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag). Dazu kommen Bücher aus SF-Grenzbereichen,
wie z.B. Sun Koh oder Tarzan. Diese Bücher machen etwa 15% des Datenbestandes aus.
Die Datenbank ist noch nicht ganz komplett.
Es sind z.Zt. zwar schon Daten zu 1427 Büchern gespeichert,
aber bei
2%
dieser Bücher fehlt noch das Titelbild und bei
2%
fehlt der Klappentext. Oft fehlen noch Detailinformationen (z.B. die Namen der Titelbildzeichner).
Bitte mitarbeiten
Alle SF-Leihbuch-Fans sind aufgefordert, an der Datenbank mitzuarbeiten, Titelbilder und Klappentexte
aus ihrer Sammlung einzuscannen und den Katalog so zu vervollständigen.
Gleich hier anmelden und los gehts!
Die Datenbank ist ein Work-in-Progress. Ich bitte um Kritik, Vorschläge, Rückmeldungen!
Wie könnte man die Datenbank verbessern? Welche neuen Features sind denkbar und sinnvoll
und könnte man Design und Benutzerfreundlichkeit noch optimieren?
Rechte
Die Rechte an Texten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen
anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!
Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder oder Texte aus dieser Datenbank nutzen wollen, um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen,
so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.
Falls die hier gesammelten Daten für kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch),
bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.
Disclaimer
Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten -
sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten -
ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein detaillierter Disclaimer
KLAUS TANNERT [ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) ]
DIE WEISSE HÖLLE [ Serie "Klaus Tannert" # 8 ]
Abenteuerroman
Was ein Mensch alles aushalten kann, erfährt Klaus Tannert in einem Land, unter dessen Eisstürmen, Körper erstarren und gut geölte Maschinenwaffen den Dienst versagen. Nur harte Männer können in der Nähe des Südpols bestehen, und es geht fast über menschliche Kräfte, unter solchen Umständen verbrecherische Machtgruppen abzuwehren, deren Ziel so ungeheuerlich ist, daß selbst einem Mann wie Donald Manfield das Grinsen auf den Lippen erstarrt.
Doch sowohl er als auch Klaus Tannert und die "Wucht" Mona Slogan beginnen trotz der Kälte zu schwitzen, als die Ergebnisse ihres harten und mit allen Mitteln geführten Kampfes beweisen, daß der Gegner in Wirklichkeit im fernen Afrika zu suchen ist. Die amerikanische Bundeskriminalpolizei schlägt unerbittlich und mit allen staatlichen Machtmitteln zu. Klaus Tannert: steht zwischen zwei Gegnern, von denen er den einen achtet und den andern haßt. Es brennt am Südpol und niemand weiß das besser als Klaus Tannert, der mit einmaliger Logik und selbstverachtender Härte Dinge schildert, die über das gewohnte Maß weit hinausgehen. Schöne Frauen, heißgeschossene Rohre, jaulende Düsenjäger und die schwer stampfenden Maschinen großer Flugzeugträger füllen eine Erzählung, die von der ersten bis zur letzten Seite an den Nerven des Lesers nagt.
ENGELBERT PFRIEM VERLAG - WUPPERTAL-KÜLLENHAHN
[ OA | o. J. (1956) | 254+1=255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU | Titelbild nach einem Foto des RKO-Film "Blut im Schnee" mit Victor Mature | mit Verlagswerbung für den Roman "Der gelbe Block" von K. H. Scheer ]
[ "Die weiße Hölle" wurde im Jahr 1957 wegen "Jugendgefährdung" indiziert. ]
Materialien / Rezensionen:
"Von manchem Sammler übersehen oder verschmäht: Die Abenteuerserie, die Karl-Herbert Scheer unter dem Pseudonym "Klaus Tannert", bzw. als sein eigener Koautor unter "Rolf Torak", in den Jahren 1954-1957 im Wuppertaler Pfriem-Verlag veröffentlicht hat. Als reine Abenteuerserie ausgewiesen und so gut wie gar nicht mit utopisch-phantastischen Elementen ausgestattet, sind diese Romane in Handlungsverlauf und Personenbeschreibung echte Vorgängertitel zur später berühmt gewordenenen Uto-Krimi-Serie "Zur besonderen Verwendung" und gehören als solche zweifelsfrei in jede einschlägige Kollektion. Obwohl die ersten Bände vom Verlag auf dem Cover mit dem Hinweis "Für Jugendliche unter 18 Jahren verboten" versehen wurden oder vielleicht gerade deswegen, wurden sie von der Bundesprüfstelle sofort nach Erscheinen indiziert."
(Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bisher angenommen. Ein Zwischenbericht." in: QUARBER MERKUR - Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik # 99/100. 2004: EDFC, Passau.)
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