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Sonntag, 27. Mai 2018
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (942 x)
2. Erich Dolezal
Planet im Nebel (874 x)
3. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (837 x)
4. J. E. Wells
Union der Gestirne (768 x)
5. Freder van Holk
Turm der Stürme (762 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (756 x)
7. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (755 x)
8. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (714 x)
9. Alexander Robé
SOS von der Venus (710 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (680 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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GERT SANDOW
[ G. / G. J. / J. G. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

ZWISCHENLANDUNG
S. F.-Roman

Kein Mensch will es glauben, selbst dann nicht, als die Aufnahmen des Observatoriums von St. Palomar es beweisen: Eine Fliegende Untertasse befindet sich in Erdnähe - -

TYRS - so lautet der Name dieses Galaxos, das aus einem fernen Sonnensystem stammt, landet in Yukatan. Es mag Zufall sein - aber für die Besatzung ist es keiner. Sie kennen die Gesetze, die wir Zufall nennen. Und sie finden den Beweis!

Zwar ist es ein schadhaftes Teil, das sie zur Landung zwingt, doch der kleine Ausflug während der Reparatur führt sie in die Tempelstadt der Azteken. Sie sehen aus wie Menschen, und sie sind es auch. Deshalb kann es der alte Professor gar nicht fassen, daß sie ihm in der Ursprache des längst vergangenen Kulturvolkes antworten. Und was sie in den Ruinen der Tempelstadt finden, läßt selbst ihnen den Atem stocken.

Inzwischen aber sind die Militärs wach geworden. Fallschirmjäger und Panzer rollen heran, um die Erde vor dem fremden Besucher zu schützen. Was aber vermögen irdische Waffen gegen die Schutzreflexe eines dazu noch unbewaffneten Forschungs-Galaxons auszurichten? Und doch gibt es Leute, die solchem Besuch ganz und gar nicht ängstlich oder gar feindlich gegenüberstehen! So ergibt sich eine verblüffende Wende - allerdings auch für die Agenten der politischen Gegner, die die extraterrestischen Forscher, die die Tempel besuchen, mit List in ihre Gewalt bringen, wittern sie doch Morgenluft - und können zu guter Letzt von Glück sagen, daß sie noch so glimpflich davonkommen.

Die Story ist gar nicht so weit hergeholt! Wie oft berichten die Zeitungen - und durchaus nicht Boulevardblätter! - von ähnlichen Ereignissen! Und trotz aller Phantastereien von Sensationsreportern steckt stets irgendwo ein Fünkchen Wahrheit. Dieses "?Fünkchen" hat unser Autor SANDOW zu einem packenden Thema umgewandelt, wie der Leser es von ihm nicht anders gewohnt ist.

Impressum: © by Bewin-Verlag : B. Winterbach K.G., Menden · Verlags-Nr. 813 · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. | Menden/Sauerland

[ NA / Buch-OA | o. J. (1965) | 255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 | Autorenname auf dem Titelbild: "J. G. Sandow" ] +

[ TG # 41 - Juni 1965 | Illmer-222 | Serowy # 1058-16 | dnb+ ]

  • Erweiterte und weitgehend umformulierte Neu-Ausgabe des Romanhefts "Verwegene Landung", das im Jahr 1961 als UTOPIA Zukunftsroman Heft # 278 im Erich Pabel Verlag, Rastatt veröffentlicht wurde.

    Klappentext des UTOPIA Zukunftsromans:

  • Diesmal können wir Ihnen einen ereignisreichen Zukunftsroman aus der Feder unseres Autors Gert Sandow präsentieren.

    Die fliegenden Untertassen geistern seit dem letzten Weltkrieg durch das All. Niemand kann genau sagen, ob sie auf Einbildung oder Wirklichkeit beruhen. Im Jahre 1950 erschien ein Buch in Amerika, das großes Aufsehen erregte: "The Flying Saucers are real" oder auf deutsch: "Fliegende Untertassen sind Wirklichkeit". Darin sind alle Beobachtungen über unbekannte fliegende Objekte zusammengefaßt. Auch heute wissen wir noch nicht, ob die irrlichternden Erscheinungen Spuk oder Wirklichkeit sind.

    Autor Sandow hat dieses Thema gewählt, um uns einmal die Gegenseite nahezubringen. Wie ist den Wesen in der Untertasse zumute, wenn sie auf der für sie geheimnisvollen und gefährlichen Erde notlanden müssen?

    Man braucht nur an das äußerst ungemütliche Abschießen von Spionageflugzeugen zu denken, um sich das ausmalen zu können. Für uns Menschen ist leider aus reinem Selbsterhaltungstrieb das Unbekannte erst mal "der Feind". Auch wenn es die friedfertigsten Wesen des Sonnensystems sein sollten. - Man kann nie wissen!

    Weiter wollen wir nichts verraten. Folgen wir lieber unserem Autor Sandow nach Amerika, wo die Erde Flugbesucht aus dem Weltraum erhält.

    Rezensionen / Materialien:

  • Jörg Weigand: "Joachim Puhle" in: Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 70. Erg. Lfg. Mai 2003:

  • " ... Zuerst nachweisbar als SF-Autor ist Joachim Puhle im Jahr 1961; damals veröffentlichte er unter dem Pseudonym ,,John Le" in der Reihe "Utopia-Zukunftsromane" SIGNALE AUS DEM WELTALL und SCHLACHT IM UNIVERSUM, zwei Space Operas in der Machart der damaligen Zeit. Im gleichen Jahr erschien auch noch VERWEGENE LANDUNG von "Gerd Sandow". Dieses Pseudonym, auch "Gert Sandow", "G. Sandow" und "J. G. Sandow" geschrieben, sollte sein eigentlicher Aliasnamen für Science Fiction werden ... "

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