86 SF-Leihbuch-Fans haben sich bisher in der Datenbank als Mitarbeiter angemeldet und tragen mit teilweise heldenhaftem Einsatz zur Vervollständigung der Daten bei. Machen Sie auch mit!
Die letzten Updates
04.02.12 20:13
Big Howler
Der Doppelkopf des Dr. Sorel
04.02.12 17:38
Vicky Busom
Playboy
04.02.12 16:52
Johann Jira
Nur wer die Hölle kennt . . .
04.02.12 16:43
Johann Jira
Der große Schönheitszauber
28.01.12 19:21
Otto Schilt
Der Zauberer der Toteninsel
28.01.12 17:28
John Fletcher
Der Dämon von Oakwood Castle
27.01.12 16:40
Bill Behm
Der Trank Lethe
27.01.12 15:47
Otto Schilt
Die Königin der Tigermenschen
27.01.12 15:29
Otto Schilt
Sphinx Sahiba
20.01.12 08:01
P. C. Ettighoffer
Atomstadt
19.01.12 10:52
Willy Reese
Rutsch über den Ozean
15.01.12 06:44
Wolfgang Marken
Das Rätsel von Torsten
14.01.12 15:14
Arthur Charles Clarke
Die sieben Sonnen
13.01.12 15:32
Paul Tabori
Solo
11.01.12 08:17
William Voltz
Retter des Imperiums
Science-Fiction-Leihbücher
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch Zukunftsromane, wie man damals noch sagte) gab es in Deutschland zwischen Anfang der fünfziger und Anfang der siebziger Jahre. Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden und mit dem dicken Papier, extra für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren oft von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.
Wozu diese Datenbank?
Bisher gab es außer unvollständigen und langweiligen Titellisten keinen richtigen Katalog für diese Bücher.
Diese Online-Datenbank wurde entwickelt, um diesem Mißstand abzuhelfen.
Mittlerweile sind die SF-Leihbücher recht umfassend in der Datenbank katalogisiert,
komplett mit Klappentext (damit man weiss, worum es geht) und hochauflösenden Abbildungen der wunderbar kitschigen Titelbilder.
Die Datenbank dient z.Zt. keinerlei kommerziellen Zwecken.
Was enthält die Datenbank?
Die Datenbank enthält bibliographische Daten, Titelbilder und Inhaltsangaben (Klappentexte)
von Science-Fiction-Leihbüchern und anderen SF-Büchern aus der Zeit der Leihbüchereien.
Schätzungen gehen davon aus, daß es etwa 900-1000 SF-Leihbücher im engeren Sinn
gegeben hat. Diese dürften mehr oder weniger vollständig in unserer Datensammlung enthalten sein.
Außer Leihbüchern im engeren Sinn sind auch SF-Bücher in der Datenbank enthalten,
die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden
(z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag). Dazu kommen Bücher aus SF-Grenzbereichen,
wie z.B. Sun Koh oder Tarzan. Diese Bücher machen etwa 15% des Datenbestandes aus.
Die Datenbank ist noch nicht ganz komplett.
Es sind z.Zt. zwar schon Daten zu 1460 Büchern gespeichert,
aber bei
1%
dieser Bücher fehlt noch das Titelbild und bei
1%
fehlt der Klappentext. Oft fehlen noch Detailinformationen (z.B. die Namen der Titelbildzeichner).
Bitte mitarbeiten
Alle SF-Leihbuch-Fans sind aufgefordert, an der Datenbank mitzuarbeiten, Titelbilder und Klappentexte
aus ihrer Sammlung einzuscannen und den Katalog so zu vervollständigen.
Gleich hier anmelden und los gehts!
Die Datenbank ist ein Work-in-Progress. Ich bitte um Kritik, Vorschläge, Rückmeldungen!
Wie könnte man die Datenbank verbessern? Welche neuen Features sind denkbar und sinnvoll
und könnte man Design und Benutzerfreundlichkeit noch optimieren?
Rechte
Die Rechte an Texten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen
anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!
Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder oder Texte aus dieser Datenbank nutzen wollen, um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen,
so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.
Falls die hier gesammelten Daten für kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch),
bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.
Disclaimer
Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten -
sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten -
ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein detaillierter Disclaimer
JAY GRAMS [ Jürgen Grasmück (1940-2007) · alias Dan Shocker ]
DIE ANGST GEHT UM
SF-Roman
Endlich ist es soweit: die Venus ist in Sicht! Fasziniert hängen die Männer im Raumschiff "Venus I" an dem Bild, das sich nach monatelanger, nervenfressender Fahrt auf den Schirmen darbietet. Endlich lohnt sich der Einsatz, der mit einem ungeheuer harten Training auf der Erde begann, nun liegt das Ziel vor ihnen. Noch einmal umkreisen sie den Roten Planeten in unendlicher Einsamkeit, bevor sie zur Landung ansetzen. Da . . . ist das nicht ein Kugel-Raumschiff, das an seinem Aequatorwulst erkennbar, schemenhaft vorbeihuscht? War es Wirklichkeit oder hat ihnen die überreizte Phantasie einen Streich gespielt . . .
Das Schiff setzt auf einer vorher ausgemachten Lichtung auf, alles geht glatt, ein froher Funkspruch erreicht die Erde, auch noch die Mitteilung vom vermutlich gesichteten Kugel-Raumschiff, dann ist mit einem Male alles aus . . .
Alle Energie ist mit einem Schlage wie fortgesaugt, jedes Funkzeichen erloschen, jeder Start unmöglich . . . Was ist geschehen? Noch weiß es keiner der Männer, als sie beklommen zwar aber doch unbeirrt an den Aufgaben zu arbeiten beginnen, die man ihnen gestellt hat. Und schon taucht eine sichtbare und unübersehbare Gefahr für das tapfere Team auf: handtellergroße Insekten greifen sie an und diese sind so zähe, daß sie nur mit der Urgewalt des Laser-Strahls ihrer modernsten Waffen vernichtet werden können.
Bald tut sich ihnen ein neues Geheimnis auf: am Fuße eines künstlichen Baumes finden sie einen Eingang, der in das Innere der Venus hinunterführt. Fast wähnt man sich hier in der unterplanetarischen Stadt mit einer unbekannten Kultur sicher, als neues Unglück hereinbricht: ein Vulkan bricht aus und ein Beben erschüttert die eben gefundene Zuflucht.
Noch einmal gelingt den tapferen Männern die Flucht von einem unabwendbar erscheinenden Schicksal und dann kommt die große Ueberraschung. Das hatte man nicht erwartet . . .
Jay Grams gelingt es immer wieder, unvermutete Wendungen zu finden, seine Phantasie macht es dem Leser schwer, sich von dieser faszinierenden Lektüre zu trennen.