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Donnerstag, 21. März 2019
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1297 x)
2. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1217 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1147 x)
4. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1046 x)
5. Alexander Robé
SOS von der Venus (1031 x)
6. J. E. Wells
Union der Gestirne (952 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (948 x)
8. Manfred Langrenus
Reich im Mond (929 x)
9. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (911 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (891 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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detaillierter Disclaimer


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C. R. MUNRO
[ Kurt Brand (1917-1991) · alias Lars Torsten ]

GEFESSELTE PLANETEN

Es ist ein offenes Geheimnis: Raumschiffe, die die Plutobahn überflogen, kehrten nie mehr zurück. Das Tor zum Weltraum wurde den Menschen zugeschlagen, aber sie gaben trotzdem nicht auf. Als dann nur eine unbemannte Rakete, als einzige von fünfundzwanzig, drei Monate zu spät zurückkam, war sie bis auf eine Filmspule leergeplündert.

Der entwickelte Film zeigte ihnen drei Sterne - Strahl-Planeten, und wegen dieser Bilder startete die "THOR" zur Fahrt in den interstellaren Raum. Aber sie erlebten das gleiche Schicksal; sie sahen alle das Ende, glaubten an keine Rettung mehr und schafften es doch, dem Raumfeind zu entkommen, um - endgültig in seine Gewalt zu geraten.

Sie wurden Gefangen der "GEFESSELTEN PLANETEN" - dreiundvierzig Lichtjahre von der Erde entfernt; sie waren machtlos - aber sie waren Menschen und darum gaben sie den Kampf um ihre Freiheit und den um die Freiheit des Weltraumes nicht auf ...

Mit C. R. MUNRO macht der Verlag die Freunde utopischer Romane erstmalig bekannt. Der Verlag ist überzeugt, daß C. R. MUNRO bald einen ebenso großen Leserkreis besitzt wie der bekannte Autor guter, moderner Zukunfts-Romane, Kurt Brand, dessen nächsten Roman wir ihnen unter dem Titel ankündigen: "Das unmögliche Weltall".

Der vorliegende Roman wurde von der literarischen Abteilung des Science Fiction Club Deutschland geprüft und wird den Lesern als SPACE OPERA empfohlen.

© by Kölner Verlags K.-G., Paul Steinebach, Köln · Buchdruckerei: Werner Klapheck, Mülheim-Ruhr.

KÖLNER VERLAGS K..-G. - PAUL STEINEBACH - KÖLN
[ Verlagsgruppe Paul Steinebach, Köln ]

[ OA | o. J. (1958) | 269 S. [7-269] | 18 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | mit einer Werbeseite für den Science Fiction Club Deutschland (siehe Cover 2 links unten) ] +

Verlagstext auf der Rückseite der "Kurt Brand Edition # 8":

"Der »Vater« von Ren Dhark, Kurt Brand, war zweifellos einer der bekanntesten und beliebtesten Autoren der deutschen Nachkriegs-SF. Es waren größtenteils Space-Operas voller neuer, farbiger Ideen mit faszinierenden Hintergründen, die Brand in der Gunst der SF-Leser förmlich nach oben katapultierten.

In dieser Edition werden die SF-Romane, die Kurt Brand außerhalb von »Ren Dhark«, »Perry Rhodan« und »Raumschiff Promet« verfaßt hat, veröffentlicht. Ein Großteil der Werke erlebt in dieser Form seine erste Wiederveröffentlichung seit über 30 und mehr Jahren.

Die achte Ausgabe der KURT BRAND EDITION stellt jeweils einen Roman des Autor aus den 50ern, 60ern und 70ern vor, von denen zwei Werke bislang nie wieder neu aufgelegt wurden."

Verlagstext des Moewig-Verlags für das TERRA-Heft # 52:

"Es ist ein offenes Geheimnis: Raumschiffe, die die Plutobahn überflogen, kehrten nie mehr zurück. Das Tor zum Weltraum wurde den Menschen zugeschlagen, aber sie gaben trotzdem nicht auf. Als dann nur eine unbemannte Rakete, als einzige von fünfundzwanzig, drei Monate später zurückkam, war sie bis auf eine Filmspule leergeplündert ...

Der entwickelte Film zeigte ihnen drei Sterne - Strahl-Planeten, und wegen dieser Bilder startete die "THOR" zur Fahrt in den interstellaren Raum. Aber die Besatzung erlebte das gleiche Schicksal; sie sah das Ende, glaubte an keine Rettung mehr und schaffte es doch, dem Raumfeind zu entkommen, um -- endgültig in seine Gewalt zu geraten.

Ein Science Fiction-Roman wie er sein soll: kühn in der Handlung, modern in der Sprache, rasant im Ablauf, spannend bis zu letzten Seite."