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Mittwoch, 10. März 2010
Stand der Daten
144 Verlage
363 Autoren
1429 Bücher
72 Serien
1399 Titelbilder
1397 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 14
Mitarbeiter: 0
Klaus-Bürgle-Ausstellung
Ausstellung vom 19.02.-25.04.2010 auf Schloss Filseck bei Göppingen: Klaus Bürgle. Zurück in die Zukunft. Technische Fantasien und Visionen
Öffnungszeiten: Di-So 14-17 Uhr
Ausstellungswebseite
Mitarbeiter
81 SF-Leihbuch-Fans
haben sich bisher in der Datenbank als Mitarbeiter angemeldet und tragen mit teilweise heldenhaftem Einsatz zur Vervollständigung der Daten bei.
Machen Sie auch mit!
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Science-Fiction-Leihbücher
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch Zukunftsromane, wie man damals noch sagte) gab es in Deutschland zwischen Anfang der fünfziger und Anfang der siebziger Jahre. Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden und mit dem dicken Papier, extra für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren oft von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Wozu diese Datenbank?
Bisher gab es außer unvollständigen und langweiligen Titellisten keinen richtigen Katalog für diese Bücher. Diese Online-Datenbank wurde entwickelt, um diesem Mißstand abzuhelfen. Mittlerweile sind die SF-Leihbücher recht umfassend in der Datenbank katalogisiert, komplett mit Klappentext (damit man weiss, worum es geht) und hochauflösenden Abbildungen der wunderbar kitschigen Titelbilder.
Die Datenbank dient z.Zt. keinerlei kommerziellen Zwecken.

Was enthält die Datenbank?
Die Datenbank enthält bibliographische Daten, Titelbilder und Inhaltsangaben (Klappentexte) von Science-Fiction-Leihbüchern und anderen SF-Büchern aus der Zeit der Leihbüchereien.

Schätzungen gehen davon aus, daß es etwa 900-1000 SF-Leihbücher im engeren Sinn gegeben hat. Diese dürften mehr oder weniger vollständig in unserer Datensammlung enthalten sein.

Außer Leihbüchern im engeren Sinn sind auch SF-Bücher in der Datenbank enthalten, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag). Dazu kommen Bücher aus SF-Grenzbereichen, wie z.B. Sun Koh oder Tarzan. Diese Bücher machen etwa 15% des Datenbestandes aus.

Die Datenbank ist noch nicht ganz komplett. Es sind z.Zt. zwar schon Daten zu 1429 Büchern gespeichert, aber bei 2% dieser Bücher fehlt noch das Titelbild und bei 2% fehlt der Klappentext. Oft fehlen noch Detailinformationen (z.B. die Namen der Titelbildzeichner).

Bitte mitarbeiten
Alle SF-Leihbuch-Fans sind aufgefordert, an der Datenbank mitzuarbeiten, Titelbilder und Klappentexte aus ihrer Sammlung einzuscannen und den Katalog so zu vervollständigen.
Gleich hier anmelden und los gehts!
Die Datenbank ist ein Work-in-Progress. Ich bitte um Kritik, Vorschläge, Rückmeldungen! Wie könnte man die Datenbank verbessern? Welche neuen Features sind denkbar und sinnvoll und könnte man Design und Benutzerfreundlichkeit noch optimieren?

Rechte
Die Rechte an Texten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!

Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder oder Texte aus dieser Datenbank nutzen wollen, um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen, so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.


Programmierung

Impressum
Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten
EMail: mp@michaelpeters.de      www.michaelpeters.de

Disclaimer
Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


 
W. W. SHOLS
[ Winfried Scholz (1928-1981) ]

DER ZEITSÜNDER

S. F.-Roman

Was kann aus einer Sache werden, wenn etwa zur gleichen Zeit folgende Dinge geschehen? Zwei Privatdetektive auf dem Wege zur Freizeitgestaltung. Aber ein Gewitter kommt dazwischen. Ein Fluggleiter verläßt sich auf seine Blindfluganlage, aber die Besatzung erlebt das größte Wunder ihres Lebens. Ein gefährliches Wunder übrigens.

In den Alleghanies steht der Millionärsbungalow der Winslows, und Horace Winslow - in seiner Einsamkeit geschützt durch ein unüberwindliches elektronisches Sicherungssystem - erhält den nächtlichen Besuch eines Fremden, der sich Kolmar nennt. Kolmar hat das Benehmen eines Irren an sich. Winslow findet ihn lästig. Dann spürt er, daß Irre auch gefährlich werden können. Aber die absolut tödliche Bedeutung dieses Zusammentreffens wird erst erkennbar, als sich herausstellt, daß Kolmars Irrsinn gar nicht existiert.

Kolmar ist ein Mann, wie uns keiner in der menschlichen Geschichte begegnet ist. Er ist nicht verrückt! Und das Opfer weiß es. Stellen Sie sich vor, ein Mensch kommt zu Ihnen und sagt: "Ich habe Sie erschossen."

Hier spätestens schickt sich der normale Mensch an, selbst verrückt zu werden. Zumal wenn er das Gefühl hat, daß diese Drohung kein Bluff ist. Wer hier mehr verrät, nimmt dem Leser die Spannung. Denn selbst wenn wir ahnen, daß hinter dieser Alltagskriminalität ein Aufgebot kosmischer Kräfte steht, so geht doch der konsequente Ablauf dieser Story über das bisher Gewohnte hinaus.

W. W. Shols beginnt seinen neuen Roman in einer uns durchaus vertrauten Welt. Er serviert uns einen Krimi! Allerdings einen Krimi, wie er sich in vier Jahrhunderten nur einmal ereignen kann. Wir finden den Verbrecher vor wie in jeder Detektivgeschichte. Wir finden seine Jäger. Der Rest ist eine Spekulation auf das Naturgesetz. Was verlangen wir denn von einem Zukunftsroman? Spannung und Logik! Hier haben wir beides!

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. - Menden / Sauerland

[ OA | o. J. (1967) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 8,80 | mit SF Verlagsprogram auf dem hinteren Buchdeckel ] +

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